Hundekuchen selber machen: So wird der Geburtstagskuchen besonders
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Kerze drauf, Geburtstagsständchen an und einmal kurz erklären, dass man die Kerze bitte nicht mitessen sollte.
Ein Hundekuchen gehört für viele zum Hundegeburtstag dazu. Und das Schöne: Du brauchst dafür keine dreistöckige Torte und auch keine besonders ausgeprägten Backkünste.
Wenn du einen Hundekuchen selber machen möchtest, zeigen wir dir, worauf du achten kannst, welche Zutaten sich eignen und wie aus einem einfachen Kuchen ein kleiner Geburtstagsmoment wird.
Was ist eigentlich ein Hundekuchen?
Ein Hundekuchen ist im Grunde eine kleine Geburtstagstorte, die speziell für Hunde gedacht ist. Denn auch wenn dein Hund vermutlich anderer Meinung wäre: Ein Stück von unserer Sahnetorte ist nicht das ideale Geburtstagsessen.
Deshalb werden Hundekuchen mit anderen Zutaten gebacken als klassische Kuchen für Menschen. Statt Zucker, Schokolade und Co. kommen Zutaten zum Einsatz, die für Hunde geeignet sind.
Und keine Sorge: Dein Hund wird vermutlich keine Beschwerde einreichen, weil die Buttercreme fehlt.
Hundekuchen selber machen: Was gehört hinein?
Es gibt viele Möglichkeiten, einen Hundekuchen zu backen. Welche Zutaten du verwendest, sollte immer zu deinem Hund passen.
Eine mögliche Basis sind beispielsweise verschiedene Getreide- oder Pseudogetreidemehle in Kombination mit Gemüse oder Obst. Auch Karotte oder Banane lassen sich für einen Hundekuchen verwenden.
Wichtig ist vor allem: Verwende nur Zutaten, von denen du weißt, dass dein Hund sie verträgt und die für Hunde geeignet sind.
Wenn dein Hund besondere Ernährungsbedürfnisse oder Unverträglichkeiten hat, solltest du die Zutaten entsprechend individuell auswählen.
Keine Lust, alle Zutaten einzeln zusammenzusuchen?
Genau an diesem Punkt entstand bei uns eine ziemlich naheliegende Frage: Warum sollte man für einen Geburtstagskuchen zig verschiedene Zutaten kaufen, von denen anschließend lauter angebrochene Packungen im Schrank stehen?
Deshalb gibt es unseren Pawty Cake.
Die Backmischung besteht aus Buchweizenmehl, Hirsevollkornmehl, Leinmehl, Karotte, Banane und Kurkuma und kommt ohne tierisches Eiweiß aus.
Du musst also nicht erst verschiedene Zutaten zusammensuchen, sondern kannst direkt mit dem schönsten Teil anfangen: Backen.
Hundekuchen mit Wasser oder Brühe zubereiten?
Wenn du für deinen Hund etwas mehr Geschmack in den Kuchen bringen möchtest, kannst du bei unserem Pawty Cake statt Wasser auch ungesalzene Fleischbrühe verwenden.
Wichtig ist dabei wirklich das Wort ungesalzen.
Gerade bei Hunden, die bei unbekanntem Essen zunächst diesen sehr speziellen Blick aufsetzen …
„Und das soll ich jetzt essen?“
… kann eine vertraute Geschmacksrichtung eine schöne Variante sein.
Hundekuchen für kleine Feinschmecker
Du kennst deinen Hund am besten.
Wenn er Parmesan liebt und diesen gut verträgt, kannst du unseren Pawty Cake auch mit etwas Parmesan ergänzen. So bekommt derselbe Geburtstagskuchen eine persönliche Note. Und vermutlich einen Hund, der während des Backens plötzlich auffällig häufig in der Küche vorbeischaut.
Wie kann ich einen Hundekuchen dekorieren?
Jetzt kommt der Teil, bei dem wir Menschen vermutlich deutlich mehr Spaß haben als unsere Hunde: Die Dekoration.
Dabei muss ein Hundekuchen nicht aussehen wie eine Torte aus der Konditorei. Ein bisschen Quark eignet sich beispielsweise als einfache Dekoration.
Und manchmal reicht schon ein kleiner Klecks obenauf, damit aus: „Ich habe meinem Hund etwas gebacken.“
plötzlich:
„ENTSCHULDIGUNG, WER HAT DIESE GEBURTSTAGSTORTE BESTELLT?“
Du kannst die Dekoration ganz schlicht halten und sie an das anpassen, was dein Hund kennt und verträgt.
Welche Form eignet sich für einen Hundekuchen?
Du brauchst keine spezielle Tortenform. Eine kleine Backform reicht völlig aus. Gerade bei kleineren Hunden ist eine kleinere Kuchenform oft praktischer als eine klassische große Kuchenform.
Und falls dein Kuchen am Ende nicht aussieht wie auf Pinterest? Was soll's? Dein Hund wird ihn sehr wahrscheinlich trotzdem für ein Meisterwerk halten.
Kann ich den Hundekuchen vorbereiten?
Ja. Wenn du am Geburtstag selbst lieber Zeit mit deinem Hund verbringen möchtest, kannst du unseren fertig gebackenen Pawty Cake vorbereiten. Im Kühlschrank hält er sich etwa 2–3 Tage. Du kannst den Kuchen außerdem einfrieren und später wieder auftauen.
Das ist besonders praktisch, wenn am Geburtstag ohnehin schon genug passiert. Denn zwischen Lieblingsrunde, Geschenk, Kuchen und dem Versuch, ein Foto zu machen, auf dem dein Hund länger als 0,4 Sekunden in dieselbe Richtung schaut, darf wenigstens das Backen entspannt sein.
Wie viel Hundekuchen darf mein Hund essen?
So verlockend es ist, dem Geburtstagskind den kompletten Kuchen hinzustellen: Ein Geburtstag verändert nicht plötzlich die Portionsgröße deines Hundes.
Wie viel für deinen Hund passend ist, hängt unter anderem von seiner Größe, seiner normalen Fütterung und den verwendeten Zutaten ab.
Du kannst den Kuchen deshalb auch aufteilen und nur einen Teil davon am Geburtstag geben. Der Rest wartet einfach auf die Zugabe.
Aus dem Kuchen wird eine Erinnerung
Und jetzt kommt der Teil, den wir fast noch schöner finden als den Kuchen selbst: Mach ein Foto. Nicht unbedingt vom perfekt dekorierten Kuchen.
Mach ein Foto von diesem Blick, wenn dein Hund merkt, dass das Ding vor ihm tatsächlich für ihn bestimmt ist.
Von der Nase, die schon gefährlich nah am Kuchen hängt.
Von den Menschen, die danebenstehen und lachen.
Vielleicht machst du daraus sogar ein kleines Geburtstagsritual und fotografierst deinen Hund jedes Jahr mit seinem Kuchen.
Denn irgendwann schaust du nicht mehr auf zehn verschiedene Kuchen.
Du schaust auf zehn Geburtstage.
Und auf ein ziemlich schönes Stück eurer gemeinsamen Geschichte.
Noch mehr Ideen für den Hundegeburtstag
Der Hundekuchen ist natürlich nur ein kleiner Teil des Tages.
Vielleicht gibt es vorher die Lieblingsrunde. Danach eine Schnüffeljagd. Einen Ausflug. Ein kleines Geschenk. Oder einfach einen Nachmittag zusammen auf dem Sofa.
Wenn du noch überlegst, wie ihr den Tag verbringen möchtet, haben wir hier weitere Ideen gesammelt: Hundegeburtstag feiern – 10 besondere Ideen
Häufige Fragen zum Hundekuchen
Kann ich Hundekuchen selber backen?
Ja. Wenn du einen Hundekuchen selbst backst, solltest du Zutaten verwenden, die für Hunde geeignet sind und die dein Hund verträgt. Alternativ kannst du eine fertige Backmischung für Hundekuchen verwenden.
Kann ich für den Hundekuchen Brühe statt Wasser nehmen?
Bei unserem Pawty Cake kannst du statt Wasser ungesalzene Fleischbrühe verwenden.
Kann ich Parmesan in den Hundekuchen geben?
Unser Pawty Cake kann mit Parmesan ergänzt werden. Das kann besonders für wählerische Hunde eine interessante Variante sein, sofern dein Hund Parmesan verträgt.
Kann ich Hundekuchen mit Quark dekorieren?
Bei unserem Pawty Cake kannst du Quark als Dekoration verwenden. Wie bei allen zusätzlichen Zutaten solltest du darauf achten, was dein Hund individuell verträgt.
Kann man Hundekuchen vorbereiten?
Unser fertig gebackener Pawty Cake hält sich etwa 2–3 Tage im Kühlschrank. Du kannst ihn außerdem einfrieren und später wieder auftauen.
Muss mein Hund an seinem Geburtstag einen ganzen Kuchen bekommen?
Nein. Auch am Geburtstag sollte die Menge zu deinem Hund und seiner üblichen Fütterung passen. Du kannst einen größeren Kuchen beispielsweise portionieren und den Rest aufbewahren oder einfrieren.
Der wichtigste Teil kommt nicht aus dem Backofen
Ob du deinen Hundekuchen komplett selbst zusammenstellst oder eine Backmischung verwendest, ist am Ende gar nicht das Entscheidende.
Vielleicht wird der Kuchen wunderschön.
Vielleicht etwas schief.
Vielleicht sieht die Dekoration überhaupt nicht so aus wie in deinem Kopf.
Deinem Hund ist das ziemlich egal.
Für ihn riecht es gut. Du bist da. Und offenbar passiert heute irgendetwas Besonderes.
Mehr braucht eine gute Pawty manchmal gar nicht.